Wir klären, welche Anwendungen erreichbar sein müssen und wer welche Systeme braucht. Anschließend setzen wir die vereinbarten Änderungen um. Sie erhalten klare Zugriffswege und Regeln, die sich weiterpflegen lassen. Als IT-Systemhaus aus Bayerisch-Schwaben betreuen wir auch die Systeme, die in Ihrem Netz arbeiten.
Ein Netz, das zu Ihren Abläufen passt
Ein Gastgerät braucht andere Zugriffe als ein Verwaltungsarbeitsplatz. Eine Produktionsanlage wiederum benötigt andere Verbindungen als der Backup-Server. Mit einer Netzsegmentierung werden solche Bereiche getrennt und ihre Übergänge kontrolliert. Entscheidend ist, welche Systeme tatsächlich miteinander kommunizieren müssen.
Wir erfassen Standortverbindungen, WLAN-Bereiche, Servernetze und Fernzugänge. Dazu gehören Hintergrunddienste wie Anmeldung, die Zuordnung von Rechnernamen zu Adressen und Zeitsynchronisation. Diese Abhängigkeiten fließen in die Planung ein, damit eine neue Regel keine benötigte Funktion unterbricht.
Verbindungen mit erkennbarem Zweck
Für wichtige Anwendungen halten wir fest, welche Systeme sie erreichen müssen. Damit lässt sich eine Freigabe später gezielt prüfen.
Getrennte Bereiche mit klaren Übergängen
Wir legen fest, welche Netze getrennt werden und an welchen Stellen erlaubte Verbindungen kontrolliert werden.
Regeln mit Ansprechpartner
Zu offenen Fragen und Ausnahmen benennen wir mit Ihnen einen Verantwortlichen, der den betrieblichen Bedarf bestätigen kann.
Fernzugänge auf das Nötige begrenzen
Ein VPN-Zugang fürs Homeoffice oder einen Wartungsdienstleister soll die benötigten Systeme erreichbar machen. Auch innerhalb eines Netzes müssen Identität und Berechtigung passen. Das gehört zu den Zero-Trust-Grundsätzen des NIST: Der Standort im internen Netz allein begründet kein Vertrauen.
Wir prüfen deshalb persönliche Konten, erreichbare Zielsysteme und bestehende Freigaben gemeinsam. Ebenso wichtig ist die Frage, wann ein Zugang wieder entzogen wird. Mehrfaktor-Authentifizierung ergänzt die Anmeldung um einen weiteren Identitätsnachweis. Welche Verfahren Ihre Systeme unterstützen und wie Ihre Mitarbeiter damit arbeiten, klären wir vor der Umstellung.
Regeln, die Ihr Team weiterpflegen kann
Bei einer Firewallregel sollte auch später klar sein, warum sie eingerichtet wurde und wer sie benötigt. Wir dokumentieren Änderungen mit ihrem Zweck und den durchgeführten Prüfungen. Bei einer Störung oder Erweiterung kann Ihre IT daran anknüpfen.
Zur Übergabe gehören auch offene Aufgaben: etwa ein alter Fernzugang, auslaufende Herstellerunterstützung oder eine ungeklärte Vertretung. Gemeinsam legen wir fest, welche Wartung econary übernimmt und welche Aufgaben bei Ihrer internen IT oder anderen Fachanbietern liegen.
So gehen wir vor
Ihr Netzwerk kennenlernen
Wir erfassen Standorte, Anwendungen und bekannte Störungen. Vorhandene Netzpläne, Zugänge und Regeln zeigen, wo wir genauer prüfen müssen.
Die nächsten Schritte festlegen
Sie erhalten eine Reihenfolge der Änderungen mit ihrem Zweck, den Voraussetzungen und passenden Wartungsfenstern. Wesentliche Risiken und betriebliche Hindernisse haben Vorrang.
Ändern und Funktionen testen
Wir setzen freigegebene Anpassungen schrittweise um. Funktionsprüfungen und ein möglicher Rückweg bei Problemen werden vorher festgelegt.
Den neuen Stand übergeben
Wir dokumentieren Regeln und Prüfergebnisse, benennen offene Aufgaben und vereinbaren die weitere Betreuung. Ihr Team kann mit dem neuen Stand weiterarbeiten.
Häufige Fragen
Reicht eine neue Firewall für ein sicheres Netzwerk?
Eine Firewall ist ein wichtiger Baustein. Ob die Umgebung sinnvoll geschützt ist, hängt auch von Netzstruktur, Benutzerrechten, Fernzugängen und Endgeräten ab. Wir prüfen deshalb zuerst, wo die Risiken liegen. Erst daraus ergibt sich, ob ein neues Gerät, andere Regeln oder weitere Änderungen nötig sind.
Müssen alle Netzwerkgeräte ersetzt werden?
Wir prüfen, was mit den vorhandenen Geräten möglich ist. Manche Verbesserungen lassen sich mit geänderten Regeln und Zugriffswegen erreichen. Ein Austausch kommt infrage, wenn Funktionen fehlen, Kapazitäten nicht ausreichen oder die Herstellerunterstützung endet. Sie erfahren, welche Anforderung den Austausch begründet.
Was passiert mit unseren Homeoffice- und Dienstleisterzugängen?
Benötigte Zugänge gehören von Anfang an in die Planung. Wir prüfen, wer welche Systeme erreichen muss und welche Einschränkungen oder zusätzlichen Anmeldenachweise möglich sind. Vor der Umstellung vereinbaren wir mit Ihnen die Funktionsprüfungen für die betroffenen Arbeitsabläufe.
Wir haben keinen aktuellen Netzplan. Können wir trotzdem starten?
Ja. Eine Liste Ihrer Standorte, Firewallmodelle und wichtigsten Anwendungen hilft beim Einstieg. Beschreiben Sie wiederkehrende Störungen oder unklare externe Zugänge. Fehlende Unterlagen erfassen wir bei der Bestandsaufnahme; ein vollständiger Netzplan ist keine Voraussetzung für das erste Gespräch.