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econary IT · Leistung 04

Backup und IT-Notfallvorsorge

Eine erfolgreiche Sicherungsmeldung beantwortet noch nicht, wann nach einem Ausfall wieder gearbeitet werden kann. Dazu müssen Daten, Anwendungen, Zugänge und die Reihenfolge der Wiederherstellung zusammenpassen. econary prüft mit Ihnen, was Ihre Sicherungen abdecken und wie Sie wichtige Abläufe wieder in Gang bringen.

01Lücken in der Datensicherung erkennen

02Wiederherstellung praktisch prüfen

03Für den Notfall wissen, was zu tun ist

Welche Abteilung muss zuerst weiterarbeiten? Welche Daten darf sie dabei nicht vermissen? Wir richten die Notfallvorsorge an diesen Fragen aus und beziehen die Server, Konten und Anwendungen Ihrer Umgebung ein. Sie erhalten einen Ablauf mit Prioritäten, Zuständigkeiten und konkreten Prüfschritten.

Was nach einem Ausfall zuerst gebraucht wird

Ein verlorenes Arbeitsdokument stellt andere Anforderungen als der Ausfall einer zentralen Datenbank. Wir besprechen mit Ihnen, welche Prozesse betroffen wären und welche Systeme dafür gemeinsam funktionieren müssen. Ihre Fachabteilungen setzen die Prioritäten; wir prüfen die technischen Voraussetzungen.

Zwei Planungsgrößen machen die Ziele greifbar: Die Recovery Time Objective, kurz RTO, beschreibt die angestrebte Zeit bis zur Wiederherstellung. Die Recovery Point Objective, kurz RPO, beschreibt, wie weit der letzte wiederherstellbare Datenstand zurückliegen darf. Daraus ergibt sich der zeitlich tolerierbare Datenverlust. Ein Wiederherstellungstest zeigt, wie die vorhandene Lösung zu diesen Zielen passt.

  • Arbeitsabläufe statt einzelner Geräte

    Wir erfassen, welche Server, Konten, Daten und Schnittstellen eine wichtige Tätigkeit braucht. So werden ihre Abhängigkeiten sichtbar.

  • Benötigte Mittel bereithalten

    Ersatzsysteme, Installationsdateien, Zugangsdaten und Ansprechpartner: Wir prüfen mit Ihnen, was verfügbar ist und was noch fehlt.

  • Ziele mit der Praxis vergleichen

    Sie legen tragbare Ausfallzeiten und Datenverluste fest. Testergebnisse zeigen, wo die vorhandene Lösung diese Ziele noch nicht erreicht.

Sichern, was Ihr Betrieb wirklich braucht

Wir prüfen, ob wichtige Dateien, Datenbanken und Systemkonfigurationen gesichert werden. Neue Anwendungen und Änderungen im Betrieb müssen auch dort ankommen. Ebenso klären wir, wer fehlgeschlagene Sicherungsläufe bearbeitet und wie lange frühere Datenstände aufbewahrt werden.

Auch bei beeinträchtigten Produktivsystemen sollen Sicherungen nutzbar sein. Die CISA empfiehlt unter anderem offline gehaltene, verschlüsselte Sicherungskopien und regelmäßige Wiederherstellungstests. Wir prüfen mit Ihnen, wie sich Sicherungen und Zugriffe passend zu Ihren Systemen und Wiederanlaufzielen trennen lassen.

Ausprobieren, ob die Arbeit wieder möglich ist

Eine wiederhergestellte Datei ist ein Anfang. Bei einer wichtigen Anwendung prüfen wir zusätzlich: Startet sie, sind die benötigten Daten vorhanden und kann ein berechtigter Benutzer damit arbeiten? Testumfang, benötigte Zeit und erkannte Lücken halten wir fest.

Ein Beispiel: Ihre Fachabteilung wählt einen wichtigen Arbeitsvorgang. Wir bereiten die technische Wiederherstellung vor; ein fachlicher Ansprechpartner prüft anschließend, ob sich der Vorgang ausführen lässt. So entsteht ein konkretes Testergebnis für den ausgewählten Ablauf.

Die Ergebnisse fließen in Ihren Notfallablauf ein: Reihenfolge, Verantwortliche und Eskalationswege müssen auch bei ausgefallenen Systemen erreichbar sein. Bei speziellen Anwendungen oder Datenbanken beziehen wir die zuständigen Fachanbieter in die Vorbereitung ein.

So gehen wir vor

  1. Sicherungen prüfen

    Wir sichten Lösung, gesicherte Systeme und bekannte Fehler. Dabei klären wir, wer Sicherungsläufe betreut und Änderungen an der IT weitergibt.

  2. Prioritäten festlegen

    Sie benennen wichtige Arbeitsabläufe und Ansprechpartner. Gemeinsam legen wir Zielzeiten, erforderliche Datenstände und den Umfang eines Wiederherstellungstests fest.

  3. Wiederherstellung testen

    Wir führen den vereinbarten Test durch und dokumentieren Zeiten, Ergebnisse und Hindernisse. Mögliche Auswirkungen auf den Betrieb klären wir vorher.

  4. Den Notfallablauf ergänzen

    Wir übernehmen die Erkenntnisse in den Ablauf, benennen nächste Aufgaben und vereinbaren, wann weitere Tests und Aktualisierungen anstehen.

Häufige Fragen

Wir haben eine laufende Kopie unserer Daten. Reicht das als Backup?

Eine laufende Kopie und die Rückkehr zu einem früheren Datenstand erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Entscheidend ist, ob Ihre Lösung auch Fehler oder Verschlüsselung überträgt und welche getrennt nutzbaren Wiederherstellungspunkte bleiben. Das prüfen wir anhand der konkreten Konfiguration.

Wie oft sollten wir eine Wiederherstellung testen?

Der Abstand hängt davon ab, wie wichtig die Systeme sind und wie stark sie sich verändern. Wesentliche Änderungen sind ein Anlass für zusätzliche Tests. Wir legen mit Ihnen fest, wann einzelne Daten und wann vollständige Anwendungen geprüft werden.

Wie schnell könnten wir nach einem Ausfall wieder arbeiten?

Das hängt von Datenmengen, Ersatzsystemen, Anwendungen und deren Abhängigkeiten ab. Wir legen mit Ihnen ein Ziel fest und vergleichen es durch Tests mit der Praxis. Eine pauschale Zeitangabe ohne diese Grundlage wäre für Ihre Notfallplanung wenig hilfreich.

Welche Informationen brauchen Sie für den Einstieg?

Hilfreich sind eine Systemübersicht, Ihre Sicherungslösung, Speicherorte und vorhandene Testprotokolle. Für die Prioritäten ist entscheidend: Welche Tätigkeiten müssen nach einem Ausfall zuerst wieder möglich sein? Bringen Sie dazu gern Beispiele aus Ihrem Arbeitsalltag mit.

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Ihr nächster Schritt

Sprechen wir über Ihre IT.

Wissen Sie, was sich aus Ihren Backups tatsächlich wiederherstellen lässt? Beschreiben Sie uns Ihre Sicherungslösung und die Abläufe, auf die es im Notfall ankommt.

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