econary unterstützt Sie bei Servern, Netzwerken, Benutzerrechten und sicheren Zugängen. Wir stimmen Änderungen mit Ihren Verantwortlichen und Fachanbietern ab und dokumentieren die Ergebnisse. So bleibt erkennbar, wer auf welche Systeme zugreifen darf und was bei Wartung oder Störungen zu beachten ist.
Zugriffsrechte an Aufgaben ausrichten
Ein Benutzer oder ein technischer Dienst soll nur die Zugriffe erhalten, die für seine Aufgabe erforderlich sind. Das ist das Prinzip der geringsten Berechtigung. Wir prüfen dafür vorhandene Konten, Gruppen und Rechte zur Systemverwaltung.
In gewachsenen Umgebungen sind die Zusammenhänge nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Bevor wir Rechte ändern, klären wir mit Ihren Verantwortlichen, wofür sie benötigt werden. Das gilt auch für Konten zur externen Wartung und für Dienste, die im Hintergrund arbeiten.
Rechte gezielt freigeben
Wir halten fest, welche Aufgabe ein Zugriff ermöglicht und wer ihn fachlich bestätigt. Dadurch lässt sich eine technische Berechtigung ihrer tatsächlichen Verwendung zuordnen.
Mitarbeiterwechsel begleiten
Ein Abteilungswechsel kann mehrere Programme, Ordner und Verwaltungsrechte betreffen. Wir erfassen die betroffenen Systeme und stimmen ab, welche Zugriffe hinzukommen oder entfallen.
Nicht mehr benötigte Konten erkennen
Veraltete Zugriffe und Ausnahmen legen wir Ihren Verantwortlichen zur Prüfung vor. Auf dieser Grundlage lässt sich entscheiden, welche Konten weiter gebraucht werden.
Fernzugänge begrenzen, Wartung vorbereiten
Ein Fachanbieter soll eine bestimmte Anwendung warten. Dafür braucht er einen passenden Zugang zu den betroffenen Systemen. Wir stimmen mit Ihnen ab, welche Verbindung nötig ist, wer sie freigibt und wann sie endet.
Eine Verbindung gilt nicht allein deshalb als vertrauenswürdig, weil sie aus dem internen Netz kommt. Dieses sogenannte Zero-Trust-Prinzip berücksichtigt Identität, Gerät und gewünschten Zugriff. Welche Kontrollen passen, richten wir an Ihren Systemen und Schutzanforderungen aus.
Zugänge mit Fachanbietern abstimmen
Wir beziehen die zuständigen Betreiber von Plattformen und Fachanwendungen ein. Benutzerverwaltung, Netzwerk, Firewall und Fernzugriff werden gemeinsam betrachtet, damit die benötigte Verbindung gezielt eingerichtet werden kann.
Wartung vorbereiten
Vor einer Änderung legen wir die betroffenen Dienste, den Termin und den Funktionstest fest. Bei wichtigen Eingriffen besprechen wir auch, wie vorzugehen ist, wenn der Test fehlschlägt.
Nutzbare Dienste wiederherstellen
Für den Wiederanlauf zählen neben gesicherten Daten auch Anmeldung, Netzverbindungen und die Aufgaben der Fachanbieter. Diese Voraussetzungen prüfen wir zusammen. Verbindliche Wiederanlaufziele werden für den konkreten Auftrag gesondert vereinbart.
Dokumentation, mit der Sie weiterarbeiten können
Bei einer Störung oder einer Übergabe helfen klare Antworten: Welche Systeme sind beteiligt? Wer betreut sie? Was wurde zuletzt geändert und geprüft? Wir dokumentieren die technischen Zusammenhänge so, dass Ihre zuständigen Ansprechpartner damit arbeiten können.
Die DORA-Regeln betreffen den Umgang mit IT-Risiken im Finanzsektor. Für Finanzunternehmen, die darunterfallen, gehören dazu unter anderem die Behandlung von Vorfällen, Tests für den Umgang mit Störungen und die Bewertung von Risiken durch IT-Dienstleister. Welche Anforderungen Ihr Unternehmen erfüllen muss, klären Ihre zuständigen internen Stellen. Wir stimmen die benötigten technischen Unterlagen mit ihnen ab.
Änderungen verständlich festhalten
Anlass, Umfang, Freigabe und Prüfergebnis gehören zusammen. Wir vereinbaren den Dokumentationsumfang vorab und halten die Unterlagen passend zum tatsächlichen Stand.
Die Zusammenarbeit erleichtern
Bei mehreren Dienstleistern dokumentieren wir technische Übergänge und Zuständigkeiten. Für offene Aufgaben benennen die Beteiligten einen Ansprechpartner, damit klar ist, wer den nächsten Schritt übernimmt.
So gehen wir vor
Die Aufgabe besprechen
Wir klären die zu betreuenden Systeme, Ihre Schutzanforderungen und die beteiligten Ansprechpartner. Vorhandene Dienstleister und interne Freigaben beziehen wir von Beginn an ein.
Den Bestand prüfen
Wir nehmen Zugänge, Berechtigungen und wichtige Systemabhängigkeiten auf. Handlungsbedarf beschreiben wir verständlich und ordnen ihn mit Ihnen nach Auswirkung und Dringlichkeit.
Änderungen umsetzen und testen
Wir arbeiten im vereinbarten Umfang und Zeitfenster. Funktionstests und dokumentierte Ergebnisse machen sichtbar, was umgesetzt wurde und welche Punkte noch offen sind.
Den Betrieb begleiten
Im vereinbarten Betreuungsumfang unterstützen wir Sie bei personellen Wechseln und technischen Anpassungen. Ansprechpartner und Zuständigkeiten bleiben dabei klar zugeordnet.
Häufige Fragen
Wie arbeiten Sie mit unseren Fachanbietern zusammen?
Wir stimmen Aufgaben, technische Übergänge und Freigaben mit Ihnen und den beteiligten Anbietern ab. Die benannten Betreiber bleiben für ihre Fachanwendungen und zentralen Plattformen eingebunden. Vor einer Änderung steht fest, wer welchen Teil übernimmt und wie das Ergebnis geprüft wird.
Unterstützen Sie auch sensible IT außerhalb von Banken?
Ja. Entscheidend sind die vertraulichen Daten, die Arbeitsabläufe und der Schutzbedarf Ihrer Organisation. Wir besprechen mit Ihnen, welche Systeme betreut werden sollen und welche Anforderungen dabei zu berücksichtigen sind.
Welche Unterlagen helfen für ein erstes Gespräch?
Hilfreich sind eine Übersicht der Systeme und Betreiber, vorhandene Netzwerk- oder Berechtigungsunterlagen und eine Beschreibung der aktuellen Aufgabe. Zugangsdaten oder vertrauliche Kundendaten benötigen wir für eine erste Beschreibung des Vorhabens nicht.
Erfüllt die IT-Betreuung allein alle DORA-Anforderungen?
Nein. DORA umfasst für betroffene Unternehmen auch organisatorische Aufgaben, Risikomanagement sowie Prüf- und Meldeprozesse. Technische Betreuung und Dokumentation können dazu beitragen. Der einzelne Auftrag ist jedoch kein pauschaler Nachweis, dass sämtliche Anforderungen erfüllt sind.